Auch in der Männerwelt zählt der Mantel zu einem zeitlosen Modetrend – der sogenannte Herrenmantel. Es gibt wenige Männer, die keinen Herrenmantel besitzen. Die unterschiedlichsten Modelle und Farben sind zu verzeichnen. Beim Daunenmantel angefangen, über den Ledermantel und den Dufflecoat, bis hin zum Trenchcoat. Aber auch der Ein- oder Zweireiher kommt unter dem klassischen Herrenmantel wieder hervor.
Zubehör zum Herrenmantel
Den Herrenmantel zum Anzug zu tragen, ist in der Regel normal, gerade an den kühleren Tagen der Jahreszeit. Hierbei sollte auf die Tageszeit und auf die Farbwahl des Anzuges geachtet werden. Bei einem Anzug im Grauton passt zum Beispiel ein beige- oder sandfarbener Mantel sehr gut dazu und für die Abendstunden sind beispielsweise anthrazitfarbener Herrenmäntel gut angebracht. Auf jeden Fall sollte beim Kauf eines Mantels auch die Größe beachtet werden. Zu groß gekaufte Mäntel, die zum “Schlottern” neigen, sind nicht gerade vorteilhaft. Trotz allem sollte noch ein Sakko oder vielleicht ein Pullover Platz unter dem Mantel finden.
Der Trenchcoat
Der Trenchcoat ist ein Kultmodell unter den verschiedenen Mänteln. Im Weltkrieg wurde er vor der Nässe und der Kälte getragen und dann später zur Alltagsmode bei den Herren sowie bei den Frauen, heutzutage auch bekannt als Regenmantel. Dieser ist in einer geraden Form geschnitten und durch ein links liegendes Schultertuch kann kein Regen an der Knopfleiste hereinlaufen. Überwiegend besteht er aus einer leichten Stoffqualität, wie beispielsweise der früher beliebte Stoff Gabardine.
Gemeint ist mit Gabardine der aus imprägniertem Garn gewebte Körperstoff. Hierzu wurden damals Leinenfasern verwendet, nachfolgend jedoch wurde billige Baumwolle verarbeitet. Der Farbklassiker vom Trenchcoat ist Kaki und das Original ist an dem Futter erkennbar. Durch das warme Innenfutter, bestehend aus Woll- oder Pelzfuttereignete dieser sich auch für die Wintermonate. Ob bei Mann oder Frau, dieser saloppe graziöse Mantel gehört eigentlich in jeden Kleiderschrank. Durch die heutigen Hightech-Fasern ist es für viele jedoch unerklärbar, was die Menschen an dem nicht wirklich wasserundurchlässigem Stoff Gabardine fanden.