Pelzkragen

Ein Pelzkragen ist ein wunderbares Accessoire, denn er erfüllt mehrere Funktionen und ist sehr wandelbar. Mit ihm kann Kleidungsstücken mit wenigen Handgriffen ein ganz neues Aussehen verliehen werden. Das gilt ganz besonders für Cardigans, für Jacken und für Mäntel.

Für den Look spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob der Kragen aus echtem Pelz oder aus Webpelz gefertigt ist. Wofür man sich entscheidet, ist in diesem Fall eher eine Frage des Geldbeutels und natürlich auch des Gewissens. Echter Pelz ist inzwischen zwar nicht mehr ganz so in der Kritik wie noch vor zehn Jahren, vollkommene Absolution aber hat er auch noch nicht bekommen.

Look & Feel von Pelz

Zurück zum Look und zur Funktion vom Pelzkragen. Er kann einfach locker als Schal um den Hals drapiert werden und vermittelt seiner Trägerin damit sofort ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Wird der Pelzkragen auf ein Kleidungsstück aufgenäht, dann nimmt dieses wie durch Zauberei einen neuen Charakter an. Aus einer einfachen Strickjacke wird so mit einem Pelzkragen plötzlich ein nobles Top, das sogar zu kleinen Einladungen getragen werden kann. Eine kleine Jeansjacke wirkt mit einem Pelzkragen gleich eine gehörige Portion frecher. Außerdem kann man auf diese Art und Weise die Jeansjacke vom Sommer gleich winterfest machen und noch eine weitere Saison lang tragen.

In einer ganz anderen Liga spielen dann die Mäntel mit Pelzkragen. Egal, ob es sich um einen sportlichen Trench handelt oder ob es um einen feinen Tuchmantel geht – mit Pelz am Kragen wirkt das Kleidungsstück sofort um vieles luxuriöser und eleganter. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn Pelze hatten immer ihren Preis und waren deshalb für lange Zeit nur den wohlhabenden Gesellschaftsschichten vorbehalten. Obwohl sich Pelz dank der Erfindung des Webpelzes längst demokratisiert hat und heute für die breite Masse erschwinglich ist, hat er seinen Nimbus noch nicht verloren. Er steht nach wie vor für Reichtum und Eleganz.

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