Webpelz

Webpelze sind Imitate aus der Modeindustrie, die statt echter Tierfelle verwendet werden können. Ein Webpelz wird aus Baumwolle und aus synthetischem Garn hergestellt, indem beides miteinander verzwirnt wird. Damit die unechten Fäden, die aussehen wie Haare, auch gut haften, wird dazu noch ein Kleber aufgetragen – natürlich auf der Rückseite wegen einer besseren Optik.

Ein Webpelz findet vielseitige Verwendung – entweder als kompletter Pelzmantel, der dann auch gerne bis zu den Knien oder Knöcheln reichen kann. Oft auch am Kragen einer Jacke oder als ein Besatz auf einer Tasche oder einem Revers.

Tierpelz

Ein echtes Tierfell ist oft teuer, da auch geschützte Tierarten gerne Verwendung in der Pelzindustrie finden und die Aufzucht solcher Tiere sehr kostspielig ist. Da ein Webpelz Mantel günstig in der Herstellung ist und leicht zu reinigen, ist er eine gute Alternative zu einem echten Pelzmantel.

Auch ein Webpelz kann durchaus optisch mit echten Tierfellen konkurrieren. Alles ist hierbei möglich, von einem einfachen Katzenmuster, über den bekannten Leopardenlook bis hin zur Nerzoptik, lässt sich jede nur erdenkliche Oberfläche erschaffen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Accessoires aus Webpelz, wie eine Stola, ein Muff oder ein Schal. Natürlich ist hierbei die Farbe immer der aktuellen Saison angeglichen. In diesem Winter sind es vorrangig Naturtöne wie Beige und Karamell. Ein tolles modisches Highlight besteht aus einer kompletten Garnitur von ein und demselben Webpelzmodell. So wirkt eine Komposition von Mütze, Muff und Mantel mit der Optik Steppengepard wie aus einem Guss – das sieht vor allem im Winter sehr elegant aus.

Pflege von Webpelzen

Was es beim Webpelz zu beachten gilt: Trotz guter Waschbarkeit kann man Webpelz niemals in den Trockner geben! Da synthetische Fasern verwendet werden, die auf keinen Fall hohe Temperaturen vertragen (nur bis max. 60° Celsius), würde der unechte Pelz erst schmelzen und dann die einzelnen Fasern dauerhaft verkleben. Vorsichtig waschen und dann nass aufhängen ist die bessere Alternative.

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